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Neues / Presse

Schwimmende Häuser: Nie wieder Rasen mähen !

Leipzig 12.02.2009. Ein neuer Trend zieht in Deutschland ein. Wohnen auf dem Wasser. Firmen wie die mitschiffs Werft Berlin stellen auf der Beach & Boat schwimmende Häuser vor, die zum Dauergebrauch auf dem Wasser geeignet sind. Der Prototyp, den das Unternehmen für ein Berliner Paar baute, hat 105 Quadratmeter Wohnfläche mit breiten Schiebetüren, so dass sich die Räume variabel gestalten lassen. Von der 85 Quadratmeter großen Terrasse aus genießt man das Spiel von Wind und Wellen. Zur Messe können sich Interessenten anhand von Fotos, Videos und Modellen ein anschauliches Bild vom Wasserwohnen verschaffen. Der Geschäftsführer der Berliner Firma steeltec 37 Thomas Wilde plant sogar einen ganzen Wohnpark mit schwimmenden Häusern. „Wir haben dafür den alten Ortsnamen ´Scado´ gewählt – eine Gemeinde, die der Braunkohle weichen musste“, sagt er. Bis zu 20 Häuser werden im Wasser-Wohnpark Scado am Geierswalder See entstehen, die ersten bereits 2009. Neben jungen Wassersportfans sollen vor allem Kreative darin wohnen, die Leben, Arbeiten und Erholen direkt verbinden wollen. Die Häuser schwimmen auf einem Stahlponton, sind an vier Stellen verankert und über einen langen Steg zu erreichen. Für Motorboot oder Segelyacht steht eine eigene Steganlage bereit. Nur auf den rasen rund ums Häuschen muss man verzichten – dafür braucht man nie wieder zu mähen ! (MZ)

Hat Flutung Einfluss auf das Wetter

Experten: Mehr Nebeltage

Mücheln 22.08.2008. Orkanartige Böen, starke Regenschauer und heftige Gewitter – diese Naturgewalten bekamen die Bewohner in der Region um Mücheln in den vergangenen Monaten immer wieder zu spüren. Mehr und mehr tat sich die Vermutung auf, dass der steigende Wasserpegel des Geiseltalsees damit unmittelbar in Verbindung stehen könnte. Ein Irrtum, wie sich auf Anfrage beim Deutschen Wetterdienst in Potsdam herausstellte. Die große Wasserfläche wirke sich nur auf das Klima am Ufer aus, so Ursel Behrens, Leiterin der Regionalen Klima- und Umweltberatung Potsdam. Dort würden die Temperaturen in den Winter- und Sommermonaten milder als anderswo zu erleben sein. Das bestätigte übrigens auch Annelies Weigert, Mitarbeiterin der Lausitzer- und Mitteldeutschen Bergbau- und Verwaltungsgesellschaft. Die Bewohner der Region würden durch die Flutung zukünftig lediglich zwei bis drei Nebeltage im Jahr erleben. Erst durch mehrjährige Messungen könne aber konkret festgestellt werden, inwieweit der See auch Einfluss auf Gewitter- und Niederschlagstätigkeit hat, so Ursel Behrens weiter. Vielmehr sei aber zu vermuten, so die einheitliche Meinung beider Fachfrauen, dass die extremen Naturgewalten eine Folge der globalen Klimaerwärmung sind. Diese Auswirkungen würden in ganz Deutschland immer deutlicher.(MZ)

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