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Geschichte der Geiseltaler Elektrobootsmotoren

Braunsbedra 20.01.2007 Libellen - Fahndung. Das Wassersport und die Produktion von Wassersportartikeln einen Bezug zum neuen Geiseltal hat, weiß kaum noch jemand. Und dennoch ist es so. Im Geiseltal, genauer gesagt in Großkayna wurden in den Zeiten der sozialistischen Konsumgüterproduktion Elektrobootsmotoren gebaut. Als hätte man gewußt, dass hier 40 Jahre später Deutschlands größter künstlicher See entstehen wird. Dieses Stück Regionalgeschichte wollten wir der Nachwelt erhalten

 

Mit der Libelle 1 und 2 wurden seit 1972 in der zentralen Elektrowerkstatt Großkayna diese umweltfreundlichen Bootsantriebe bis zur Wende 1990 hergestellt. In unserer Faltbootausstellung in der Braunsbedraer Pfännerhall ist ein derartiges Exemplar, mit dem auch die erste Bootsbefahrung des Geiseltalsees erfolgte zu besichtigen. Die Bootsmotoren hatten eine Leitung von 170 Watt bzw. 350 Watt bei einem Eigengewicht von 8,5 kg und wurden mit 12 V .Bleibatterien betrieben.

Wir von geiseltalsee.com als auch die Mitteldeutsche Zeitung als unser Partner wollten diesen Geschichtsbezug aufgreifen und suchten nach Leuten, die mit der Entwicklung, Produktion als auch dem Vertrieb der Libellen zu tun hatten. Wir wollten versuchen mit dieser wassersportlichen Vergangenheit, an die neue Zukunft der Region anzuknüpfen. Und dazu gehören nun mal unsere Bürger hier. Der MZ- Aufruf lautete: Wer kann uns Unterlagen, Bilder, Anekdoten, Wissenswertes etc. zur Libellenproduktion im Geiseltal zukommen lassen. Ziel war es noch im Rahmen der laufenden Faltbootausstellung in der Braunsbedraer Pfännerhall bis März das gewonnene Info-Material zu präsentieren.

 Erste Nachrichten nach den Artikel in der MZ erreichten uns sehr schnell. Vielen Dank an Willi Teubner, Helmut Rosch aus Mücheln und Helmut Bromberger. An einem mit der MZ organisieren Libelle-Stammtisch trafen sich die Bootsmotorenbauer in der Großkaynaer Pfännerhall. Geschichten über die Entstehung der Produktion durch das "Einschmuggeln" eines amerikanischen Elektrobootsmotors, Material und Herstellungsprobleme über improvisierte Testfahrten, Fischereipatenbrigaden und sogar Unterwasser-Republikfluchten mit der Großkaynaer-Libelle wurden zum Besten gegeben.

Fazit: Im Geiseltal existiert mehr Wassersportgeschichte als man denkt. Fast möchte man es Wassersporttradition nennen.

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